30. Dezember 2011 08:26 Uhr

Luchse im Harz bedrohen Rehbestände nicht

Seit dem Jahr 2000 gibt es wieder Luchse im Harz. Und die vermehren sich gut, mittlerweile leben schätzungsweise rund 50 der Wildkatzen in der Region. Und obwohl jede von ihnen pro Tag etwa ein Reh reißt, ist der Bestand der Rehe im Harz nicht gefährdet. Davon geht die Nationalparkverwaltung in St. Andreasberg aus. Der Luchs-Experte Ole Anders, der auch Leiter des Wiederansiedlungsprojekts ist, sagte, die Rehe seien nicht bedroht.

Luchse waren früher in ganz Mitteleuropa verbreitet, mittlerweile kommen sie aber vor allem in den skandinavischen Ländern und in Russland vor. Die hochbeinigen, rötlichen Katzen erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 75 Zentimetern und können gut 35 Kilogramm schwer werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)