30. Dezember 2011 09:21 Uhr
Bei dem Tigergipfel vor einem Jahr in Sankt Petersburg verpflichtete sich auch Vietnam dazu, die vom Aussterben bedrohte Großkatze besser zu schützen. Nun teilten die Behörden in Hanoi mit, dass sich der Bestand der wilden Tiere in den vergangenen zehn Jahren auf nur noch 50 halbiert hat. Der Hauptgrund seien Wilderer. Zudem werde der Lebensraum der Tiger durch Abholzungen reduziert. Wie die staatliche Zeitung "Viet Nam News" berichtet, will die Forstbehörde nun versuchen, wilde Tiger mit Mikrochips auszustatten, um ihren Lebensraum zu ergründen und Schutzzonen einzurichten.
Staats- und Regierungschef aus 13 Ländern, in denen Tiger wild leben, hatten sich vor einem Jahr verpflichtet, den Lebensraum und die Beutetiere besser zu schützen. Damit soll die Gesamtzahl der Großkatzen in den nächsten Jahren von 3.200 auf 7.000 erhöht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)