2. Januar 2012 06:53 Uhr

Dittmann: Skateboard als Friedensstifter

Mit dem Skateboard für den Frieden. Für Titus Dittmann ist das möglich. Der 62-Jährige ist einer der Begründer der Skateboard-Szene in Deutschland und Geschäftsmann. Jetzt bietet er "skateboarden" als Studienfach an der Universität Münster an. Und als nächstes will er in Afghanistan ein Entwicklungshilfeprojekt mit Namen "skate aid" starten.

Im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" sagte Dittmann, das Skateboard stehe für ihn für Kreativität und festen Willen. Deshalb kann es nach seiner Meinung Jugendlichen auch in Afghanistan eine Perspektive bieten. Das Skateboard sei ein sinn- und identitätsstiftendes Werkzeug. Jugendliche brauchten ein Ausdrucksmittel, mit dem sie ein harter Hund sein könnten, ohne zur Kalaschnikow zu greifen, so Dittmann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)