2. Januar 2012 14:51 Uhr

PIP-Implantate enthalten offenbar Benzin-Zusatzstoff

Im Skandal um Brustimplantate der französischen Firma PIP sind neue Details bekannt geworden. Wie ein französischer Fernsehsender berichtet, findet sich auf der Zutatenliste der Silikonkissen auch ein Zusatzstoff für Benzin. Zuvor war bekannt geworden, dass die Kissen Industriesilikon enthalten - einen Stoff, der im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.

Die französische Regierung hatte daraufhin die 30.000 betroffenen Frauen in Frankreich aufgefordert, sich die Implantate entfernen zu lassen. Auch die Behörden in Italien und den Niederlanden prüfen, ob die Implantate der Firma in ihren jeweiligen Ländern - möglicherweise unter einem anderen Namen - eingesetzt worden sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)