3. Januar 2012 06:53 Uhr
Der Skandal um Brustimplantate der Firma PIP zieht weitere Kreise. Auch in Großbritannien sind sie jetzt Thema. Wie "The Guardian" berichtet, wurden die fehlerhaften Silikonkissen in dem Land mehr als 40.000 Frauen eingesetzt. Der Gesundheitsexperte der Labour-Partei Andy Burnham fordere daher, dass die Regierung einen Plan erarbeite, wie man den betroffenen Frauen helfen könne. Anders als die französische Regierung empfehle die Regierung in Großbritannien den Betroffenen bisher nicht, die Implantate schnellstmöglich entfernen zu lassen. Laut Gesundheitsminister Andrew Lansley müsse ihnen aber eine unmittelbare und kostenlose Untersuchung angeboten werden.
Letzten Monat war bekannt geworden, dass die Brustimplantate Industriesilikon enthalten - einen Stoff, der im Verdacht steht, Krebs zu verursachen. Zudem sollen sie schneller aufplatzen als andere Silikonkissen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)