3. Januar 2012 07:41 Uhr

Neue Reissorten für Burundi

Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. Über 90 Prozent der Bevölkerung in dem ostafrikanischen Land sind abhängig vom Ackerbau. Für die Bauern ist es deshalb wichtig, dass sie Zugang zu hochwertigem Saatgut haben. Wie das "Asian Science Magazine" berichtet, soll eine Kooperation zwischen Burundi und dem Internationalen Reisforschungsinstitut die Lage der Menschen künftig verbessern. Von Forschern und Landwirten wurden demnach zwei besonders geeignete Reissorten ausgewählt, die den Burundiern zur Verfügung gestellt werden sollen.

Die neuen Sorten seien produktiver, die Körner hätten eine höhere Qualität und nicht zuletzt würden sie besser schmecken. Ein weiterer Vorteil sei die Tatsache, dass sie zwischen zwei und drei Wochen früher reif seien. Das bedeute, dass die Bauern in einer Saison zweimal Reis ernten könnten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)