3. Januar 2012 12:21 Uhr

Indischer Ministerpräsident fordert mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung

China ist mit seiner Technik offenbar nicht nur für den Westen eine Konkurrenz. Der indische Ministerpräsident Manmohan Singh kritisiert, sein Land habe sich in der Wissenschaft von China überholen lassen. Er sagte laut der Zeitung "Times of India", Indien gebe zu wenig für Forschung und Entwicklung aus. Deswegen sei das Land im internationalen Vergleich zurückgefallen.

Der Ministerpräsident gab dem Bericht zufolge als Ziel aus, künftig zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Forschung zu investieren. Bisher sei es weniger als ein Prozent gewesen. Singh forderte auch die Industrie auf, ihren Beitrag zu erhöhen.

Zwei Beispiele für geplante Investitionen: ein Forschungsinstitut für Supercomputer in Bangalore und ein Neutrino-Observatorium in Theni im Bundesstaat Tamil Nadu.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)