4. Januar 2012 08:52 Uhr
Was ist das größte Problem bei WGs? Für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" die Architektur. Wohnungen seien normalerweise für Kleinfamilien konzipiert und hätten meist nur eine Küche und eine Toilette. Wenn man darin zehn Menschen zusammenpferche, entstehe zwangsläufig eine massive klaustrophobische Grundstimmung.
Anders ist das laut "FAZ" bei einem neuen Kommunen-Wohnkonzept aus Japan, dem "Moriyama House". Das sei kein klassisches Haus, sondern eine Kombination von Kleinsthäusern in Würfeln auf engstem Raum. Jedes Haus habe Bad und Kochplatte - und das sei gar nicht so teuer: 800 Dollar für ein Minihaus mit Dachterrasse mitten in Tokio, so viel koste auch ein Zimmer.
Für die Zeitung ist das "Moriyama"-Konzept, strukturell weitergedacht, auch für Deutschland eine interessante Option. Denn: In Zukunft dürften sich immer weniger Menschen ein klassisches Eigenheim leisten können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)