4. Januar 2012 11:41 Uhr
Der Hauptteil des Werft-Bunkers "Valentin" in Bremen ist eine mehr als 400 Meter lange Halle. Zwangsarbeiter mussten die U-Boot-Werft im Zweiten Weltkrieg bauen, mehr als 1.100 starben dabei. Daran soll in Zukunft mit einer Gedenkstätte erinnert werden.
Umstritten ist jedoch, wie diese aussehen soll. Die verwaltende Bundesanstalt will einige Flächen als Lager vermieten, um die Betriebskosten zu decken. Der Leiter des zuständigen Landesamts für Denkmalpflege, Georg Skalecki, kritisiert das jedoch: Wenn man Wände oder Zäune einziehe, könne man die Dimension des Bunkers nicht mehr in seiner Gänze wahrnehmen. Man müsse aber die Halle durchschreiten können. Skalecki hat in einem Brief Widerspruch erhoben. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will das nun rechtlich prüfen lassen.
Bund und Land zahlen 3,8 Millionen Euro für den Aufbau der Gedenkstätte im Bunker "Valentin".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)