4. Januar 2012 12:27 Uhr

Gen für häufigste erbliche Taubheit entdeckt

Gehörlosigkeit ist die Folge, wenn dieses Gen nicht funktioniert. Diesen Schluss ziehen Wissenschaftler der Universität St. Louis nach Versuchen an Mäusen. Sie schreiben im Fachmagazin "PLoS Biology": Blockiere man das Gen während der Embryonalentwicklung, bildeten sich im Innenohr der Tiere keine äußeren Haarzellen. Da diese verantwortlich dafür seien, dass der Schall weitergeleitet wird, könnten die Tiere nicht mehr hören.

Die Forscher glauben, dass ihre Erkenntnisse auch für den Menschen gelten, denn auch hier spielt das Gen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Innenohres.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)