4. Januar 2012 15:20 Uhr
"Der Präsident sollte sich den Fragen aller Hauptstadtjournalisten stellen." Das fordert der Vorsitzende des Deutschen Journalistenverbandes, Michael Konken. Nur so könne Christian Wulff glaubhaft den Dissens zwischen seinen öffentlichen Bekenntnissen zur Pressefreiheit und seinen Interventionen gegen unliebsame Berichterstattung aufklären.
In den vergangenen Tagen war bekannt geworden, dass der Bundespräsident versucht hatte, einen Bericht der "Bild"-Zeitung über seinen umstrittenen Privatkredit zu verhindern. Das hatte die Diskussion über sein Verhalten und eine mögliche Schädigung des Amtes neu angefacht.
Konken reagiert mit seiner Forderung auf die Ankündigung Wulffs, ARD und ZDF ein Exklusivinterview zu geben. Das aufgezeichnete Gespräch soll heute Abend um viertel nach acht ausgestrahlt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)