5. Januar 2012 06:24 Uhr
Heute vor 55 Jahren, am 5. Januar 1957, gab der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower vor dem Kongress in Washington eine Erklärung zur Außenpolitik ab. In der sogenannten Eisenhower-Doktrin sicherte er den Staaten des Nahen Ostens Hilfe zu. Die USA seien bereit, pro-westliche Regierungen gegen kommunistische Agressionen zu schützen - notfalls auch mit militärischen Mitteln. Die USA wollten mit der Doktrin einen Einfluss der Sowjetunion in der Region verhindern. Gleichzeitig sicherten sie sich selbst mehr wirtschaftliche und politische Kontrolle.
Die Eisenhower-Doktrin wurde zwei Mal angewendet. Im Frühjahr 1957 wurde damit die Entsendung von US-Truppen nach Jordanien legitimiert. Im Sommer 1958 griffen amerikanische Truppen in eine politische Krise im Libanon ein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)