5. Januar 2012 06:54 Uhr
Die Schotten lieben ihren Whisky - offenbar so sehr, dass Wissenschaftler einen rund 100 Jahre alten Whisky lieber nachmachen als austrinken.
Wie das Internetportal "popsci.com" berichtet, tauchten vor fünf Jahren am Südpol die Whisky-Vorräte einer gescheiterten Expedition aus dem Jahr 1909 auf - und die seien trotz der eiskalten Lagerung noch genießbar gewesen. Die Chefs einer Brennerei hätten den Whisky verkostet und chemisch genau analysiert. Laut dem Bericht gelang es ihnen schließlich, aus verschiedenen Sorten einen Blend herzustellen, der genau wie das Original vom Südpol schmeckt. Das genaue Vorgehen schildert die Brennerei in einem Fachjournal. Die nachgemachte Mischung sei inzwischen in Läden zu kaufen - und die Schotten hätten die Original-Flaschen wieder zurück in die Shackleton- Expeditionshütte in der Antarktis gebracht. Die ist inzwischen ein Denkmal.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)