5. Januar 2012 09:52 Uhr
Um die Menschen vom Trinken abzuhalten, braucht man offenbar nur die Preise anzuheben. Kanadische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen den Verkaufspreisen von Bier, Schnaps und anderen alkoholischen Getränken und dem Trinkverhalten festgestellt. Im Magazin "Addiction" berichten die Wissenschaftler, sie hätten Daten aus der Provinz British Columbia aus den Jahren 1989 bis 2010 ausgewertet. Die Regierung hat hier Mindestpreise für alkoholische Getränke festgelegt. Je höher der Wert war, umso weniger Alkohol haben die Bürger den Forschern zufolge konsumiert. Wirtschaftliche Schwankungen seien herausgerechnet worden.
Die Wissenschaftler folgern, dass Preissteigerungen sich positiv auf die Gesundheit auswirken könnten. Wenn weniger getrunken werde, könnten zum Beispiel Verkehrsunfälle vermieden werden. An der Verlässlichkeit der Angaben gab es allerdings auch Zweifel. Denn die Wissenschaftler werteten nur Daten aus dem legalen Verkauf von Alkohol aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)