5. Januar 2012 13:06 Uhr

Deutsche Krebshilfe warnt: E-Zigarette auch krebserregend?

Zum neuen Jahr sind gute Vorsätze Tradition, ein besonders häufiger ist der, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die Deutsche Krebshilfe hat davor gewarnt, stattdessen auf sogenannte E-Zigaretten umzusteigen. In der "Neuen Osnabrücker" Zeitung sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Nettekoven, die bisherigen Studien ließen keine verlässliche Einschätzung der gesundheitlichen Auswirkungen zu. Es sei zu wenig über die Inhaltsstoffe in den Flüssigkeiten zum Verdampfen bekannt. US-Behörden hätten darin krebserregende Stoffe entdeckt - wenn auch weniger als in Tabakzigaretten. Nettekoven forderte weitere Studien zur Klärung.

In einer E-Zigarette findet keine Verbrennung, sondern eine Verdampfung statt; die Zigarette läuft mit einem Akku. Die Flüssigkeiten werden meist in einem kleinen Tank fertig eingesetzt, es gibt sie mit und ohne Nikotin. Häufig sind sie aromatisiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)