5. Januar 2012 15:53 Uhr
Sie plündern Mülltonnen und Obstbäume und übernachten gerne auf Dachböden: Die Rede ist von Waschbären. Weil die nachtaktiven Raubtiere damit vielen Hausbesitzern auf die Nerven gehen, werden sie häufig gejagt. Im vergangenen Jahr wurden so viele Waschbären geschossen wie noch nie: nämlich 67.700. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" in ihrer morgigen Ausgabe unter Berufung auf den Deutschen Jagdschutzverband. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einer Steigerung von 36 Prozent. Vor knapp 20 Jahren seien jährlich noch weniger als 400 Waschbären erlegt worden.
Die Tiere sind ursprünglich in Nordamerika heimisch. Diejenigen in Europa gehen alle auf Waschbären zurück, die aus Pelztierfarmen oder Gehegen entkommen sind oder ausgesetzt wurden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)