6. Januar 2012 06:28 Uhr

Klimawandel könnte fremde Pflanzen begünstigen

Einheimische Pflanzen bekommen durch den Klimawandel möglicherweise bedrohliche Konkurrenz. Forscher der University of Massachusetts in den USA erwarten, dass viele Arten von biologischen Invasoren verdrängt werden - Pflanzen, die aus anderen Regionen eingeschleppt werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass wegen des Klimawandels bald Nutzpflanzen gefragt sind, die hitze- und dürrebeständig sind. Diese kommen dann voraussichtlich aus Afrika und dem Mittleren Osten.

Es wird befürchtet, dass diese Pflanzen sich ähnlich ausbreiten könnten wie die Kudzu-Pflanze. Diese Kletterpflanze überwuchert im Südosten der USA viele Wälder, aber auch Häuser und Hochspannungsmasten. Die Forscher empfehlen deshalb, die Import-Pflanzen erst einmal testweise in Bauschulen anzupflanzen, um sie zu beobachten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)