6. Januar 2012 14:11 Uhr
In der römisch-katholischen Kirche ist ein Kardinal der höchste Würdenträger nach dem Papst. Benedikt XVI. hat jetzt 22 neue Kardinäle nominiert - zwei von ihnen kommen aus Deutschland. Es sind der neue Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki und der Jesuitenpater Karl-Josef Becker. Im kommenden Monat sollen sie im Vatikan feierlich ernannt werden. Die Kärdinäle sind die wichtigsten Berater des Papstes. Sie wählen das Kirchenoberhaupt traditionell aus ihrer Mitte, Kandidaten, die nicht zum Kollegium gehören, sind aber auch möglich. Wahlberechtigt sind allerdings nur die Kardinäle, die noch nicht 80 Jahre alt sind. Derzeit gibt es knapp 200 Kardinäle. Wichtig für die korrekte Anrede: In Deutschland wird der Titel "Kardinal" zwischen Vor- und Nachname geführt, also zum Beispiel "Karl Kardinal Lehmann".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)