6. Januar 2012 15:00 Uhr
Die große Mehrheit der Menschen in Armenien, Aserbaidschan und Georgien lebt in Armut. So lautet die Zusammenfassung einer Studie von Katy Pearce. Die Wissenschaftlerin der Georgetown Universität in Washington DC kommt zu dem Ergebnis: Georgien habe sich zwar demokratisiert, aber sehe sich immer noch mit dem Problem der Armut konfrontiert. Aserbaidschan sei zwar reich an Öl und den Einwohnern des Landes gehe es auch etwas besser als ihren Nachbarn. Aber die Mehrheit lebe immer noch in Armut. Und Armenien habe zwar eine große internationale Gemeinde, die unterstütze und helfe. Aber auch das habe keine Aussicht auf Verbesserung im Hinblick auf die Armut gebracht.
Ihre Studie, so Pearce, erhebe nicht den Anspruch, die Antwort auf alle Fragen zu haben. Aber sie würde denen, die daran etwas ändern könnten, also den Regierungen, der Zivilgesellschaft oder NGOs, zeigen wie sehr die Bürger litten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)