6. Januar 2012 15:02 Uhr
Der Begriff "Facebook-Revolution" ist totaler Schwachsinn. Das meint der deutsch-ägyptische Blogger und freie Journalist Philip Rizk. Er sagte auf der Tagung zum 50-jährigen Bestehen des Deutschlandfunks in Köln, das Internet habe bei dem Umsturz in Ägypten nicht die Hauptrolle gespielt. Es habe zwar geholfen, die Demonstrationen vor einem Jahr zu organisieren, dann habe die Regierung das Netz aber abgeschaltet. Weil sie den Livestream oder Twitter nicht mehr verfolgen konnten, seien viele Leute sozusagen gezwungen gewesen, auf die Straße zu gehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)