6. Januar 2012 16:07 Uhr
Zu Lebzeiten musste der Physiker und Meteorologe Alfred Wegener viel Spott ertragen - inzwischen wird er als "Kopernikus der Geowissenschaften" gefeiert. In Frankfurt am Main wird heute an Wegeners historischen Vortrag erinnert, in dem er seine Theorie der Kontinentalverschiebung vorstellte. Vor exakt 100 Jahren verblüffte er die Fachwelt mit der Annahme, dass es einmal einen Urkontinenten gegeben haben müsse. Der sei auseinander gebrochen, und die Teile des Kontinets hätten sich über den Globus verschoben, bis zu ihrer aktuellen Lage. Damals zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt allerdings: Kontinete sind in ihrer Position unveränderlich. Viele Professoren verhöhnten Wegener. Der kämpfte für seine Theorie, konnte sie aber nicht endgültig beweisen. Die technischen Möglichkeiten dafür gab es erst in den 60er Jahren, gut 30 Jahre nach Wegeners Tod.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)