9. Januar 2012 08:51 Uhr
Der Euro ist in der Krise - zur Sicherheit haben die Deutschen aber noch riesige Mengen D-Mark zu Hause. 13 Milliarden Mark vermisst die Deutsche Bundesbank nach einem Bericht des Magazins "Fluter" bis heute - zehn Jahre nach Einführung des Euro. Jedes Jahr tauschen Bürger in den Bundesbank-Filialen demnach etwa 130 Millionen Mark um. Sie finden es laut der Reportage im Doppelbezug von Matratzen, zwischen der Wäsche, in Tüten und Einmachgläsern, alten Briefen und Büchern oder im Hochzeitsanzug - oft, wenn sie den Nachlass von Verwandten ordnen.
Weil noch so viele D-Mark im Umlauf sind, sind nicht mal Sondermünzen unter Sammlern mehr wert als ursprünglich. Das eingetauschte Geld wird geschreddert und geschmolzen. Bis die letzte Mark vernichtet ist, wird es laut Bundesbank aber noch eine Weile dauern - es soll erst im Jahr 2124 soweit sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)