9. Januar 2012 18:01 Uhr
Sie ersticken in den Netzen und Fangleinen der Fischer und werden als ungewollter Beifang über Bord geworfen. Die Rede ist von Zahnwalen, also zum Beispiel Schwertwalen oder Delfinen. Vor allem die kleinen der 72 Arten fallen häufig der Fischerei zum Opfer. Ein Bericht der Vereinten Nationen und des WWF kommt zu dem Ergebnis, dass 86 Prozent der Zahnwahlarten bedroht sind. Die weltweiten Bestände seien in den vergangenen zehn Jahren dramatisch geschrumpft.
Wie der WWF-Artenschutzexperte Volker Homes erklärt, können Zahnwahle die bis zu 130 Kilometer langen Langleinen sowie Stell- und Schleppnetze häufig nicht orten. Um das Austerben von Walarten zu verhindern, müssten die kommerziellen Fischereimethoden daher unbedingt verbessert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)