10. Januar 2012 09:22 Uhr
Ein Ashram ist ein Kloster oder eine Einsiedelei, die zur Meditation aufgesucht wird. Den Leiter eines solchen Meditationszentrums nennt man Guru. Auch Mahatma Gandhi gründete einst einen Ashram bei Ahmedabad.
Das Wort selbst bedeutet "Ort der Anstrengung" und bezieht sich auf eine der vier Lebensstufen im Hinduismus. Nach den Stadien des "Schülers" und des "Haushalters" kommt die "Walderemitage". Dorthin zog sich der Legende nach ein gläubiger Familienvater mit seiner Frau zurück, um sich durch Meditation auf die Erlösung vorzubereiten. Dieser Ort wurde Ashram genannt. Schließlich erreicht der Gläubige das Stadium des "Erleuchtung Suchenden" oder "Sannyasin".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)