10. Januar 2012 09:50 Uhr
Das Metall Uran kommt in der Natur in verschiedenen Isotopen vor. Das bedeutet, dass dessen Atomkerne gleich viele Protonen, aber unterschiedlich viele Neutrone enthalten. Eines der Uran-Isotope ist für Nuklearwissenschaftler besonders interessant, weil es zu einer Kernspaltungs-Kettenreaktion fähig ist. Deshalb lässt sich 235U zur Energiegewinnung einsetzen - aber auch zur Entwicklung von Atombomben, wie es der Westen dem Iran vorwirft.
In der Natur kommt das begehrte Uran-Isotop nur in sehr geringen Mengen vor. Um es nutzen zu können, wird es zunächst in hoch und schwach angereichertes Uran getrennt - meist in Diffusionsanlagen oder Zentrifugen. Dabei macht man sich zunutze, dass das Isotop, das man nutzen will, leichter ist als der Rest.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)