10. Januar 2012 14:27 Uhr

US-Politologen: Republikaner haben bei Regen bessere Chancen

Trübe Aussichten für den nächsten Wahlgang.

Derlei Wettermetaphorik scheint nicht von ungefähr zu kommen. Die Onlineaugabe von "Discovery News" beschäftigt sich heute mit dem Einfluss des Wetters auf das Wählerverhalten in den USA. In dem Bericht wird Politikprofessor Andrew Smith aus New Hampshire zitiert. Er geht davon aus, dass überzeugte Republikaner bei Wind und Wetter wählen gehen, während gemäßigte, unabhängige und Demokraten-Wähler bei schlechtem Wetter eher zuhause bleiben.

Smith stützt sich auf eine Studie des Politologen David Gomez von der Florida State University. Darin wurden 14 Wahlen im Bezug auf Wetterdaten analysiert. Gomez' Ergebnis: Der Demokrat Al Gore hätte vor elf Jahren rund 2.000 Stimmen mehr bekommen, wenn es nicht geregnet hätte - und damit die Wahl gewonnen. Gomez argumentiert mit sozio-ökonomischen Faktoren: Bei schlechtem Wetter haderten moderate Wähler, weil sie nicht nur einen Bus zum Wahlbüro nehmen, sondern auch im Regen warten müssten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)