10. Januar 2012 14:52 Uhr
Die italienische Wirtschaftskrise ist nicht für alle schlecht.
Nach einer Studie profitiert vor allem das organisierte Verbrechen von der Flaute in Italien. Es wird von der Dachvereinigung kleinerer und mittlerer Firmen als größte Wirtschaftskraft des Landes bezeichnet. Da sie über 65 Milliarden Euro flüssig habe, sei sie auch die größte Bank. Mafia und Co. nähmen jedes Jahr über Bars, Restaurants, Hotels und Geschäfte fast 100 Milliarden Euro ein, das seien sieben Prozent des italienischen Bruttoinlandsproduktes. Das Geld käme vor allem durch illegale Bauaufträge, Glücksspiel und Schutzgelderpressung rein. Nach Ansicht des Verbands ist das organisierte Verbrechen damit eine der wenigen Größen, die investieren können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)