11. Januar 2012 15:27 Uhr
Aserbaidschan erwartet so viel ausländische Presse wie nie - obwohl die Regierung die Presse nicht liebt.
Zum Auftakt des deutschen Vorentscheids für den Eurovision Song Contest morgen hat die Organisation "Reporter ohne Grenzen" an die schwierigen Arbeitsbedingungen von Journalisten im Gastgeberland Aserbaidschan erinnert. Nach ihren Angaben wagt es nur eine Handvoll Journalisten und Blogger, sich gegen das Regime zu stellen. Die Organisation führt das vorderasiatische Land in Sachen Pressefreiheit auf Platz 152 ihrer Rangliste - und damit hinter dem Irak und Afghanistan. Die Medien dort würden größtenteils vom Staat kontrolliert.
Ab morgen suchen ARD und ProSieben in der Reihe "Unser Star für Baku" den deutschen Kandidaten für den Eurovision Song Contest. Das Finale findet Ende Mai statt - zum ersten Mal in Aserbaidschan.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)