12. Januar 2012 06:52 Uhr

Behörden: Bisher 47.000 Tote im mexikanischen Drogenkrieg

Die Gewalt im mexikanischen Drogenkrieg nimmt kein Ende. Nach Behördenangaben starben in den vergangenen fünf Jahren mehr als 47.000 Menschen. In dem Land liefern sich Drogenkartelle einen Kampf um die besten Schmuggelrouten in die USA. Deshalb werden vor allem aus den Grenzstädten hohe Opferzahlen gemeldet. Allein in Ciudad Juarez wurden zwischen Januar und September mehr als 1.200 Morde im Zusammenhang mit Drogenkriminalität registriert.

Die Regierung unter Präsident Felipe Calderón hat der Mafia vor fünf Jahren den Krieg erklärt. Der neuen Statistik zufolge haben die Kriminellen aber weiterhin die Oberhand: Die Zahl der Opfer stieg im gemessenen Zeitraum um elf Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)