12. Januar 2012 14:50 Uhr
Wer eine hohe Stirn hat, gilt als klug, und eine gerade Nase verrät einen noblen Charakter. Soweit die landläufige Meinung, mit der sich in den kommenden drei Jahren das Forschungsprojekt "Schädelbasiswissen" beschäftigt. Es wird von der Volkswagen-Stiftung mit rund 750.000 Euro unterstützt - und heute Abend in der Deutschlandfunk-Studiozeit ausführlich beschrieben. Ärzte und Kunsthistoriker suchen gemeinsam nach dem schönen Schädel.
Die Frage danach stellt sich zum Beispiel, wenn Chirurgen den Kopf eines Kindes neu formen sollen, weil es mit einer Fehlbildung auf die Welt gekommen ist. In den Lehrbüchern finden sich aber nur technische Anleitungen und keine Antworten auf ästhetische Fragen. Die aber sind wichtig, weil wir häufig vom Äußeren auf das Innere eines Menschen schließen. Einzelheiten zum Forschungsprojekt hören Sie ab 20 Uhr 10 in der Studiozeit im Deutschlandfunk.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)