13. Januar 2012 12:23 Uhr
Nur heißt so kaum ein Hund mehr. Wie die "FAZ" berichtet, sind die beliebtesten Rufnamen mittlerweile Ben, Sam oder Gina - Vornamen also, die bislang den Menschen vorbehalten schienen. Den Trend stellte die Mainzer Studentin Eva Schaab in ihrer Abschlussarbeit fest. Dafür wertete sie Listen von Hundenamen aus dem frühen 20. Jahrhundert aus und befragte 1.000 Herrchen von heute.
Bei den Interviews merkte die 26-Jährige außerdem: Die Namen seien insgesamt sehr individuell ausgewählt worden. So sei kaum ein Hundename doppelt vorgekommen. Schaab kommt deshalb zu dem Schluss, dass ein Haustier heute viel über die eigene Persönlichkeit aussage. Der Mensch wolle zeigen, wie lustig oder einfallsreich er sei.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)