13. Januar 2012 14:23 Uhr
Zumindest in Somalia ist das scheinbar der Fall. Wie Anja Shortland aus der britischen Denkfabrik Chatham House in einer Studie schreibt, sorgt die Piraterie vor allem in den Städten Garowe und Bosasso für Wohlstand. Dort seien neue Gebäude entstanden und alte renoviert worden. Außerdem gebe es immer mehr Autos.
Shortland hält es wegen der wirtschaftlichen Bedeutung der Piraterie für unwahrscheinlich, dass sich die politische Elite in der Region für ein Ende der Seeräuberei einsetze. Experten seien sich schon lange einig, dass das Problem auf dem Land angegangen werden müsse. Die bisherigen Maßnahmen auf See seien keine strategische Lösung, sondern bekämpften nur die Symptome.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)