16. Januar 2012 08:25 Uhr

Etymologisches Wörterbuch: "außer Rand und Band sein"

Beim Blick ins Herkunftswörterbuch geht es heute um die Wendung "außer Rand und Band sein". Umgangssprachlich wird damit heute ein übermütiges, ausgelassenes Verhalten bezeichnet. Ursprünglich stammt diese Redensart aus der Sprache der Böttcher, also der Fassbinder.

Ein Böttcher setzte seine Fässer aus gebogenen Hölzern, den Dauben, zusammen. Die Dauben wurden durch den Fassrand und eiserne Bänder zusammengehalten. Wenn ein Fass nicht ordentlich hergestellt war, dann war es "außer Rand und Band", also nicht ganz dicht oder es brach zusammen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)