16. Januar 2012 09:37 Uhr
In Deutschland gibt es 14 Aufsichtsbehörden, die den privaten Rundfunk überwachen. Zu viele, finden René Martens und Claudia Tieschky, Autoren der "Süddeutschen Zeitung".
In einem gemeinsamen Artikel schreiben sie, es könne nicht sein, dass für Kleinstaaterei bis zu zwei Prozent der Rundfunkgebühren ausgegeben würden. Kostensparender sei es, die Aufgaben zentral zu bündeln. Außerdem sei vorstellbar, dass die Landesmedienanstalten auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit überwachten.
Die 14 Aufsichtsbehörden sind jeweils für die privaten Rundfunksender in den einzelnen Bundesländern zuständig. Sie überwachen die Formate, gehen den Vorwürfen von Schleichwerbung nach und nehmen Beschwerden von Zuschauern entgegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)