16. Januar 2012 16:56 Uhr
Die meisten muslimischen Gemeinden unterstützen inzwischen eine Imam-Ausbildung in Deutschland. Das sagte der Osnabrücker Religionswissenschaftler Rauf Ceyland im Deutschlandradio Kultur. Er äußerte sich anlässlich der offiziellen Eröffnung des "Zentrums für islamische Theologie" an der Universität Tübingen.
Ceyland meint: Die meisten Imame, die in Deutschland arbeiteten, seien im Ausland sozialisiert worden. Sie würden die europäischen Verhältnisse nicht kennen. Das hätten mittlerweile auch die muslimischen Gemeinden erkannt. Für die Ausbildung der Imame und Religionslehrer forderte Ceylan hohe Maßstäbe. Die Lehre müsse Antworten auf die Lebenswirklichkeit der Muslime in Deutschland liefern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)