17. Januar 2012 06:51 Uhr

Indien drängt Google und Facebook vor Gericht zur Kontrolle von Inhalten

Jetzt wird es auch in Indien ernst für Google, Yahoo, Facebook & Co. Ab Mitte März soll nun vor Gericht darüber verhandelt werden, ob Inhalte, die die Regierung als beleidigend oder anstößig empfindet, gescannt und entfernt werden müssen. Das berichtet die indische Nachrichtenagentur PTI. Die Regierung in Neu Delhi hatte die Internetunternehmen aufgefordert, sich freiwillig dazu zu verpflichten. Andernfalls, so berichteten indische Medien, würden die Seiten wie in China gesperrt.

Unter anderem Google erklärte daraufhin, solche Eingriffe seien gar nicht machbar. Und für die Internet-User in Indien roch die Forderung sowieso nach Zensur. Deshalb wurde nun für den 13. März ein Gerichtstermin angesetzt. Fortsetzung folgt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)