17. Januar 2012 07:28 Uhr

"ORF"-Redakteure wehren sich auf YouTube gegen Einfluss der Parteien

Eigentlich war es eine Marginalie: Der Chef wollte einen neuen Büroleiter einstellen. Im österreichischen Rundfunk - "ORF" - führte die Besetzung des Postens jetzt aber zum Eklat. Denn 55 Redakteure halten den "Neuen" für unternehmensschädigend. Der 25jährige Niko Pelinka ist Mitglied der Regierungspartei SPÖ und gilt als Vertrauter von Bundeskanzler Werner Faymann. Die "ORF"-Journalisten befürchten deshalb, dass die Politik stärkeren Einfluss auf ihre Arbeit nehmen könnte.

In einem Protestvideo auf Youtube forderten sie den "ORF"-General Alexander Wrabetz auf, die Personalentscheidung zurückzunehmen. Der österreichische Rundfunk gehöre nicht den Parteien.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)