17. Januar 2012 08:51 Uhr
Filme übers Internet auszuleihen - das ist bei Online-Shops wie iTunes schon seit längerem üblich. Kunden von Büchereien können dagegen nur in wenigen Städten ein ähnliches Modell nutzen - die so genannte "Onleihe". Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, bietet zurzeit jede siebte der insgesamt 2500 Bibliotheken die virtuelle Ausleihe an. Bis Ende des Jahres soll es aber schon jede vierte sein. Dafür müssen sich die Büchereien dem Angebot des Dienstleisters EKZ-Bibliotheksservice anschließen.
Wie dessen Geschäftsführer Jörg Meyer sagte, steigt die Nutzung derzeit stark an. Der Grund dafür sei, dass immer mehr Menschen ein Smartphone oder einen Tabletcomputer besäßen.
Die Onleihe funktioniert ähnlich wie die Ausleihe vor Ort: Ein Film, E-Book oder eine Zeitung wird ausgewählt, heruntergeladen und kann dann innerhalb einer bestimmten Leihfrist genutzt werden. Nach Ablauf meistens einer Woche lässt sich das Medium nicht mehr lesen, anhören oder anschauen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)