17. Januar 2012 16:05 Uhr
17,98 Euro - dabei bleibt es. Zumindest bis 2016. Das kündigte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, kurz KEF, in Mainz an. Es geht um die Rundfunkgebühren für die Programme von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Gebühren sollen in den kommenden vier Jahren nicht erhöht werden, obwohl die Sender angemeldet hatten, dass sie fast eineinhalb Milliarden Euro mehr brauchen. Das hat die KEF so nicht akzeptiert.
Deshalb müssen die öffentlich-rechtlichen Sender mit über einer Milliarde Euro weniger auskommen als vorgesehen. Experten zufolge hätte die Rundfunkgebühr um 18,4 Cent pro Monat erhöht werden müssen, um dem von den Sendern angemeldeten Bedarf zu entsprechen.
Die KEF begründete ihre Entscheidung mit der Unsicherheit bei der Umstellung des Gebührenzahler-Systems: Ab 2013 wird die Gebühr nicht mehr pro Gerät, sondern pro Haushalt entrichtet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)