17. Januar 2012 18:18 Uhr

Studie: künstliche Stimmen werden abgelehnt, wenn sie zu realistisch klingen

Sie ist zu Stephen Hawkings Markenzeichen geworden: seine computergenerierte roboterhafte Stimme. Obwohl sich die künstliche Sprachdarstellung inzwischen technisch stark verbessert hat, ist Hawking bei seiner monotonen Stimme geblieben. Wie der "Guardian" berichtet, war das eine gute Entscheidung. Die Zeitung zitiert den britischen Wissenschaftler Christopher Newell von der Universität Hull, demzufolge Menschen künstliche Stimmen als unangenehm empfinden, wenn sie zu lebensecht klingen. Der Forscher Christopher Newell beschäftigt sich als ehemaliger Opern-Regisseur intensiv mit synthetischer Sprach-Technologie. Er glaubt, dass es nicht wichtig ist, künstliche Stimmen realistischer klingen zu lassen. Stattdessen sei es sinnvoller, sich darauf zu konzentrieren, dass Zuhörer künstliche Stimmen weniger monoton und angenehmer zum Zuhörern finden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)