18. Januar 2012 06:23 Uhr

Kolumbiens Staatsanwaltschaft untersucht Einsatz eines Schamanen bei Fußball-WM

Schamanen wissen so Einiges - zum Beispiel, wie man Regen vermeidet. Dieses Wissen haben sich die Organisatoren der U20-Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer in Kolumbien zunutze gemacht. Sie beauftragten einen Schamanen damit, Regen von der Abschlussfeier abzuhalten. Der Mann hatte dafür ein Honorar von 2.000 Dollar bekommen.

Der Einsatz des Schamanen wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft überprüft. Grund für die Untersuchungen sind die generellen Mehrkosten der Abschlussfeier, die sich auf insgesamt eine Million Dollar belaufen.

Nach Ansicht der Anthropologin Marta de Pizarro, einer der Organisatorinnen, war es eine gute Idee, den Schamanen zu beauftragen. Es sei alles nach Wunsch verlaufen. Hätte es geregnet, hätte die Veranstaltung nicht durchgeführt werden können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)