18. Januar 2012 09:22 Uhr
Vor 100 Jahren kam der Polarforscher Robert Falcon Scott am Südpol an - und damit mehr als vier Wochen später als der Norweger Roald Amundsen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hat das zum Anlass genommen, mit dem Abenteurer Reinhold Messner über die gescheiterte Expedition des Briten zu sprechen. Nach Meinung von Messner hatte Scott mehrere falsche Entscheidungen getroffen: So habe er den Fehler gemacht, die Transportmittel zu mischen. Der Polarforscher war mit Ponys und Motorschlitten aufgebrochen. Außerdem habe er seine Ausrüstung zuvor nicht geprüft. Scott starb letztendlich bei der Expedition.
Messner hat die Antarktis selbst vor mehr als 20 Jahren durchquert. Nach eigenem Bekunden war es für ihn leichter als für Scott und Amundsen. Was die beiden damals an Hunger, Kälte und Strapazen erlitten hätten, sei unvergleichlich.
Auch habe man den Südpol damals nicht so einfach erkannt. Das sei ja lediglich eine virtuelle Koordinate. Heute sei das einfacher, weil eine Kuppel den 90. Grad Süd markiere.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)