18. Januar 2012 10:25 Uhr
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist alarmiert.
Es geht um Pläne von Apple, auch in das Schulbuchgeschäft einzusteigen. GEW-Vize-Chefin Marianne Demmer kritisierte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Schulen, die sich für die Hard- und Software des Konzerns entschieden, würden sich damit inhaltlich an einen einzigen Wettbewerber binden. Damit werde jegliche demokratische Kontrolle der angebotenen Materialien ausgehebelt.
Schon jetzt werden laut Demmer die Schulen mit interessengesteuertem Unterrichtsmaterial von Lobbygruppen überschwemmt. Sie fordert deshalb unabhängige Einrichtungen, die Unterrichtsmaterial begutachten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)