18. Januar 2012 11:21 Uhr

"Reporter ohne Grenzen" schließen sich Protest gegen US-Gesetzesvorhaben gegen Internet-Piraterie an

Jetzt reicht es auch den "Reportern ohne Grenzen". Nach dem Online-Lexikon Wikipedia hat auch die Journalistenorganisation ihr englischsprachiges Angebot für 24 Stunden abgeschaltet. Anlass sind zwei geplante US-Richtlinien, die Raubkopien im Internet bekämpfen sollen. Ein Sprecher der "Reporter ohne Grenzen" sagte, die Pläne machten den Weg frei für Zensur und gefährdeten die Freiheit des Internets. Die US-Abgeordneten und Senatoren müssten andere Wege finden, um geistiges Eigentum zu schützen.

Auch andere Internetunternehmen wie Google, Facebook, Yahoo, Twitter und eBay haben schon ihren Unmut über das Gesetzesvorhaben bekundet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)