18. Januar 2012 11:52 Uhr
Winnie the Pooh hat eine korrekte Sprache verdient. Das meinen zumindest britische Fans des Bären. Wie die Online-Ausgabe des "Time-Magazine" berichtet, regen sie sich über die US-Version des Buches auf. Ihre Kritik: Das Disney-Buch habe nichts mehr mit dem Original zu tun und sei voll von Fehlern und Amerikanismen. Der Verlag Parragon mit Sitz im englischen Bath publiziert die Bücher für Disney. Er kann die Aufregung nicht verstehen. Man verkaufe Bücher rund um den Globus und nicht nur im Vereinigten Königreich. Um möglichst viele Leser zu erreichen, müsse man sich deshalb manchmal sprachlich anpassen.
Winnie the Pooh, der in Deutschland Puh der Bär heißt, war in den 20er Jahren von dem britischen Autor Alan Alexander Milne geschaffen worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)