18. Januar 2012 14:52 Uhr
Glaubt man dem Hauptdarsteller, kann man sich den "Tatort" am kommenden Sonntag getrost sparen.
Gregor Weber alias Kommissar Stefan Deininger spricht von einer "dramaturgisch schwachen Story, die mit Horroreffekten aufgeblasen" sei. Er kann es sich offenbar leisten, so über den eigenen Film zu reden: Denn es ist das letzte Mal, dass er zusammen mit seinem Partner Maximilian Brückner zu sehen sein wird. Der "Saarländische Rundfunk" hatte im vergangenen Jahr überraschend entschieden, sich von dem bisherigen Ermittlerduo aus Saarbrücken zu trennen.
Im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd spricht Weber von einer unschönen Erfahrung, die ihn menschlich enttäuscht habe. Er kritisiert, dass die Psychologie der Kommissare häufig nicht gut durchgearbeitet gewesen sei. Weber meint, dass die "Tatort"-Reihe in der "ARD" darunter grundsätzlich leide.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)