19. Januar 2012 06:51 Uhr
Bier ist nicht verhandelbar. Zumindest nicht für die Fußball-WM 2014 in Brasilien und nicht für den Fußball-Weltverband FIFA. Wie der Generalsekretär Jérôme Valcke sagte, habe die FIFA schon viele Zugeständnisse bei den Verhandlungen rund um das WM-Rahmengesetz gemacht. So sei der Verband bereit, etwa 400.000 ermäßigte Tickets zu reservieren. Aber bei der Forderung nach einem Stopp des Bierverkaufs in den Stadien werde es keine Abstriche geben. Der Alkohol sei Teil der WM. Darüber verhandle man nicht.
FIFA und Brasilien streiten sich immer noch um Details zur Ausrichtung der Fußball-WM 2014. Unter anderem ist strittig, ob zur WM das Alkoholverbot in den Stadien aufgehoben wird.
Bis zur Entscheidung kann es noch ein wenig dauern. Der Gesetzentwurf muss zunächst in einem Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses und dann im Plenum entschieden werden. Anschließend muss der Senat abstimmen und Präsidentin Dilma Rousseff unterschreiben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)