19. Januar 2012 14:55 Uhr

SMS-Umsätze brechen durch Smartphone-Verbreitung ein

SMS verschicken wir in Unmengen - nur bezahlen will dafür keiner mehr. Wie das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet, setzen die Handynetzbetreiber mit Kurznachrichten kaum mehr Geld um. Nach einem Report der britischen Regulierungsbehörde Ofcom haben die Mobilfunkanbieter in Deutschland 2005 im Monat noch 5,15 Euro pro Anschluss verdient. Fünf Jahre später lag der Durchschnitt dagegen bei 1,90 Euro. Als Grund für den Rückgang wird in dem Bericht die wachsende Verbreitung von Smartphones genannt. Die Nutzer der Geräte könnten Kurzmitteilungen über installierte Apps oder gleich über das Betriebssystem verschicken - zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten. Die Branche rechnet deshalb mit einem schleichenden Ende der klassischen SMS.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)