19. Januar 2012 16:23 Uhr
Nutzer von Facebook, Google Plus & Co. stellen sich online gerne besonders posititv dar. Wie die Forschungsgruppe "Sozialisation im Social Web" der Uni Mannheim herausfand, geht man dort weniger auf Probleme ein. Auf positive Einträge folgten auch mehr positive Rückmeldungen. Schwerwiegende Konflikte seien den Meisten bisher erspart geblieben. So gäben im Schnitt nur etwa 10 Prozent an, auf ihrem Profil schon einmal mit aggressiven Nachrichten konfrontiert worden zu sein. Dass die User Sozialer Netzwerke auch vor der Offenlegung intimer Details nicht zurückschrecken, liegt nach Ansicht der Wissenschaftler daran, dass dies durch den Aufbau neuer Kontakte belohnt wird. Mit steigender Medienkompetenz sei es aber vorstellbar, dass sich irgendwann eine Gegenbewegung, eine Art "Privatsphäre 2.0", formiert. Noch mehr zum Thema "Social Web" hören Sie heute Abend ab 20 Uhr 10 in der Deutschlandfunk-Studiozeit.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)