20. Januar 2012 09:51 Uhr
Die US-Army hat eine gute und eine schlechte Nachricht.
In einem jetzt vorgestellten Bericht kommt sie zu dem Ergebnis, dass die Zahl der Selbstmorde unter Soldaten zurückgegangen ist. Gleichzeitig stieg die Zahl von häuslicher Gewalt und Sexualstraftaten.
In dem Bericht, aus dem die BBC zitiert heißt es, 2011 sei die Selbstmordrate um neun Prozent auf knapp 280 Fälle im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Als Grund für die immer noch hohe Rate werden Posttraumatische Belastungsstörungen nach Einsätzen genannt. Das sogenannte PTBS wird in dem Bericht als "Epidemie" bezeichnet.
Sexualstraftaten und häusliche Gewalt haben dem Bericht nach seit 2006 um rund 30 Prozent zugenommen. Was der Grund für die negative Entwicklung ist, wurde nicht explizit gesagt. Diese Zahlen müssten verglichen werden mit Studien über Alkoholmissbrauch und Aggression bei Veteranen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)